Tagesausflug nach Papenburg.

Der Jahresausflug des Olfener Bürgerbusvereins führte in diesem Jahr nach Papenburg. Josef Kaltwasser hatte die Fahrt mit Besichtigung der Meyer Werft und anschließendem Besuch der Landesgartenschau hervorragend organisiert.

Ein schöner Sonnenaufgang gleich zum Start sorgte für gute Laune und nach einem deftigen Frühstück auf halber Strecke wurde der Besuch der Meyer Werft zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Die „Quantum oft the seas“, das drittgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt, lag direkt vor der Werft. Sie bietet Platz für ca. 4100 Passagiere und über 1000 Besatzungsmitglieder. Angesichts dieser Dimensionen wirkte der Doppelstockbus, mit dem der Bürgerbusverein angereist war, vor dem Schiff wie ein kleines Spielzeug. Der 36 km lange Transfer dieses Schiffes über die Ems zum Dollart wird wieder Tausende Schaulustige anziehen.
Der Gang durch das Besucherzentrum bot interessante Einblicke in die Geschichte, die Produktion und die wirtschaftliche Bedeutung der Meyer-Werft.
Die Meyer-Werft wurde 1795 als kleine Werft unter 20 anderen in Papenburg gegründet und baute Holzschiffe zum Torftransport. Sie konnte sich als einzige Werft am Ort behaupten und entwickelte sich zur weltweit bekannten Fertigungsstätte für Kreuzfahrtschiffe der Luxusklasse. Ein langjähriger Freund Josef Kaltwassers hatte die Führung der Olfener Gruppe übernommen.
Computergesteuerte Konstruktionen und der Fertigungsprozess im Baukastensystem wurden anschaulich erläutert und lebensnah in der riesigen Fertigungshalle von der Besuchertribüne aus beobachtet. Die Meyer-Werft ist gleichzeitig der größte deutsche Theaterbauer, da ja auch alle Kreuzfahrtschiffe diese Unterhaltungsmöglichkeit bieten.
Fotos aus dem Innenleben der Schiffe und eine Musterkabine vervollständigten den Rundgang.

Nach einem ausgiebigen Mittagessen ging es weiter zur Landesgartenschau in Papenburg.
Diese ist zweigeteilt, im Stadtpark findet man eine üppig blühende Blumenwelt, verschiedene Gärten und ein wunderschönes Schmetterlingshaus mit exotischen Exemplaren.
Nach einem Bummel durch die sehenswerte Papenburger Fußgängerzone gelangt man zur Alten Meyer-Werft, der ursprünglichen Fertigunghalle. Auf einer riesigen Bühne spielte hier eine Live-Band, in der Halle selbst konnten die Kunst des Blumenbindens Ikebana oder auch die vielen Bonsai-Gewächse bewundert werden. An Verkaufsständen wechselten so manche Blumenzwiebeln oder auch überflüssige, aber wunderschöne „Stehrumsel“ ihren Besitzer.
Am Stand des Niedersächsischen Landesforstamtes war Geschicklichkeit und ein gutes Schätzvermögen gefragt. Von einem Birkenstamm sollte möglichst genau ein Holzstück von 500 Gramm abgesägt werden. Manfred Kostrewa erreichte nach Abpusten der Sägespäne das Traumziel von exakt 500 Gramm und konnte eine Wildkochbuch als Gewinn mit nach Hause nehmen. Aber auch Heike Walther und Volkmar Werdermann waren mit 510 bzw. 498 Gramm weit besser als die Konkurrenz.

Gegen 18:00 Uhr ging es nach einem rundum gelungenen Tag heimwärts. Entgegen aller Prognosen hatte es auch der Wettergott gut gemeint und zum Abschied noch einen wunderschönen Regenbogen geschickt.

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